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Freitag, 15. November 2024

Sefer Yetzirah

"The Book of Creation, or Sefer Yetzirah in Hebrew, stands out from most of ancient Jewish literature. Its central focus is a tale of creation: the making of a unified yet multiple reality. Sefer Yetzirah, in its poetic, cryptic, carefully structured words, proposes that the many aspects of our world stem from one creative force. This mystical work probes divine unity, yet is entirely focused on this world—on water, wind, fire, sky, and earth. Sefer Yetzirah is at home in the natural world; it is a celebration of the Place, the sacred universe in which we live."




Rabbi Dr. Jill Hammer - Return to the Place
The Magic, Meditation and Mystery of Sefer Yetzirah
("The Three Mothers: Feminine Elements and the Early Kabbalah")



Website "Return to the Place"
mit einem Zitat von Dr. Daniel C. Matt
https://www.gtu.edu/faculty/daniel-matt
Calendar - Upcoming Events
https://www.templeisaiah.net/calendar





Jill Hammer: "The choice of the phrase “Three Mothers” is fascinating. To my knowledge, this is the first time a Jewish text has referred to the elements as mothers. While the Mothers of Sefer Yetzirah are never personified in any anthropomorphic way, they do introduce the idea of the feminine as a creative force: or, more accurately, multiple creative forces. The phrase “Three Mothers” echoes the Talmudic phrase “four mothers” referring to Sarah, Rebekah, Rachel, and Leah. Thus the elements become connected in the imagination to the matriarchs of the people. 




The “mothers” (in the sense of sources, origins) are God’s partners in creating the space-time continuum and bringing the world into being. They exist in relationship to one another, combining to create the diversity of reality. In a sense, they remind one of the “matronae” in Northwestern European mythology: ancestral mothers depicted in groups of three, whose feminine powers manifest in a group, never by themselves. 







The later editors of Sefer Yetzirah are somewhat uncomfortable with this focus on mothers, and this tension shows in a fascinating way. In some places, Sefer Yetzirah refers to “three fathers” born from, or identical with, the three mothers. For example, Chapter 6 section 1 in Aryeh Kaplan’s translation (using the Vilna Gaon’s version) reads: “These are the Three Mothers Aleph Mem Shin, and from them were born Three Fathers, and they are air, water, and fire, and from the Fathers, descendants.” Other versions eliminate the mothers entirely in Chapter 6 and speak only of three fathers. Scholar Peter Hayman notes that the place of the “fathers” in the cosmology in Sefer Yetzirah is inconsistent: in most places, it is the mothers who are synonymous with the elements, not the fathers—yet in Chapter 6, it is the fathers who hold the powers of air, water, and fire."

Samstag, 13. April 2024

...

 








"In den Wald von Brocéliande brachte Joseph von Arimathäa den heiligen Gral, den Kelch, aus dem Christus beim letzten Abendmahl getrunken und darin Joseph einige Tropfen seines Blutes eingefangen hatte. König Artus machte sich auf, ihn zu suchen, und gründete hier im 5. Jahrhundert die Mannschaft der Kämpfer des reinen Herzens, die an der sagenumwobenen runden Tafel saß und eine einzige Aufgabe zu lösen hatte: Gutes zu stiften." 





"Ich habe nicht mehr so gute Ohren, wie sie unsere Großväter hatten, ich höre nicht mehr die Feen singen, und auch der Teufel kommt nicht mehr um Mitternacht Karten spielen ... " (ein alter Dorfbewohner aus Locronan)





Frantisek Kozik, Die Bretagne - Tochter des Ozeans 

Samstag, 6. April 2024

...

5.00 Uhr morgens. Samstag. Das Board war wohl einfach zu aufregend. Bei der ersten Bearbeitung. Soll ich das näher erklären? "Nö"? Na gut. Und wer macht jetzt Frühstück? Wie für wen ... = ... Für mich natürlich! Für wen sonst. Menno .. !

Samstag, 30. März 2024

Ostern (Pessach)







Es sind Frühlingsfeste, die nach dem Mondkalender berechnet werden. Im Lexikon des Geheimen Wissen der Frauen steht, dass das kirchliche Ostern ein Frühlingsopferfest ist, welches nach der angelsächsischen Göttin Eostre oder Ostara, einer nordischen Variante der Astarte, benannt wurde. Ihr heiliger Monat hieß Eastre-monath, der Mond der Eostre. Die Abhängigkeit des Osterfestes vom alten Mondkalender - die ähnlich für alle beweglichen Kirchenfeste gilt - belegt dessen heidnische Abstammung. Symboliken: Eier galten schon immer als Symbole der Wiedergeburt, weshalb Ostereier meistens - und besonders in Osteuropa - rot gefärbt wurden, denn Rot galt - gilt immer noch - als die Farbe des Lebens. Im guten Sinne. Bei den Russinnen gab es eine Art Auferstehungszauber, der darin bestand, rote Ostereier auf Gräber zu legen. So Barbara Walker, Das Geheime Wissen der Frauen. Ein Lexikon.




Ein Zitat von Salcia Landmann in ihrem Buch der Kulturgeschichte der Jüdischen Küche. Pessach (Ostern) "ist ein häusliches Fest. Die ganze Festlegende über den Auszug der Hebräer aus Ägypten wird bei der abendlichen Festmahlzeit. der beiden ersten Feiertage, bei der sogenannten "Seder-Tafel", auf hebräisch vorgelesen. Es ist aber üblich, neben jedes Gedeck ein Exemplar der Pessach-Haggada (das heißt Pessachlegende) zu legen, die außer dem hebräischen Urtext auch eine Übersetzung in die jeweilige Landessprache enthält und oft auch hübsch illustriert ist.




Zur Sedertafel gehören etliche uralte Symbolspeisen. Vor allem sind zwei Platten obligatorisch, deren eine drei Mazzen enthält - das sind flache papierdünne Osterbrote, übersät mit kleinen Einstichen, weil sie sich sonst beim Backen bucklig verformen und hochwölben würden. Auf der zweiten Platte liegen bestimmte Kräuter, ferner ein Knochen, ein hartes Ei, zudem Charosset, eine kaum genießbare Mischung aus Äpfeln, Nüssen, Wein und exotischen Gewürzen, die stark an das moderne "Bircher-Müsli" erinnert. Charosset symbolisiert den Lehm, mit welchem die jüdischen Staatssklaven in Ägypten die Städte Pitom und Ramses erbauen mußten. 



Zur Festmahlzeit gehört als Auftakt ein kaltes, hartes Ei, übergossen mit einer konzentrierten Salzlösung. Vermutlich soll die Speise Trauer und Bitternis darstellen, die Kombination schmeckt aber trotzdem vorzüglich. Nichts hindert Sie, sich selbst davon zu überzeugen."



"Die jüdische Küche" von Salcia Landmann enthält einige Kuchen-Rezepte für Pessach, daneben diverse andere Köstlichkeiten. Weitere Rezept-Vorschläge

Bild-Quelle: https://www.amazon.de/Die-j%C3%BCdische-K%C3%BCche-Rezepte-Geschichten/dp/3872874217

Europäische Kochkunst | Zu Tisch | ARTE Family

Dienstag, 26. März 2024

Gemeinsam

"Der französische Sammler der zigeunerischen Überlieferungen Derlon (Paris) begeisterte sich an der Tarot-Wahrsagekunst, wie sie 1968 - 1973 im Alpengebiet gesammelt wurde und die in ihrem Kern "aus einer der größten Sippen der fahrenden Wahrsager (d'une des plus grandes familles de chiromancien de voyage) stammt". Er fand überall "den Atem der großen Häuptlinge", also die Gedanken der weisen Führer der Stämme in der sagenhaften Vergangenheit. (47) Besonders wichtig war auch ihm, wie sehr auf diesen ursprünglichen Bildern auf jeder Karte die Sinnbilder des Rades, des Wagens erscheinen:



 Symbole der gemeinsamen Wanderung der eng verbundenen Gemeinschaft, der Sippe durch alle Stürme ihrer Umwelt. (Und dem wiederkehrenden Gang durch das Jahr, Anm. C.M.) Bei der neuen Beschäftigung der Jugend der Hippie-Kultur mit den Karten der "zigeunerisch-alchemistischen Tarot-Magier" (the gypsy-alchimist Tarot magician) gilt besonders die Karte "Die Mäßigkeit" als die der "tantrischen Verbindung", der Entstehung des religiösen Lebensstils der neuen Kulturen (48); der Gemeinschaften, deren Menschen zusammen die Lust am Dasein wiederentdecken.






Die entsprechende Karte zeigt eine Fee (einen Engel, eine Göttin), die einen Becher ewig in den anderen schüttet, das Sinnbild der männlichen und weiblichen Kräfte, die zum gemeinsamen Ziel wieder die vollkommene Einheit bilden. Sie hat zwei Flügel auf dem Rücken, Symbol des geistigen Höhenfluges, der aktiven Tätigkeit, des raschen Handelns, das von dieser Verschmelzung ausgeht. Auf der Stirne trägt diese Gestalt einen Stern - oder ursprünglich die Sonne (49): Nach den Wahrsagern das Bild der Morgenröte, also auch der großen Überlieferung, die für uns mit den Völkerwanderungen immer aus dem Orient, dem Osten, dem "Morgen-Land" kommt.'






Aus:
Sergius Golowin
Der ewige Zigeuner im Abendland
(Siehe auch dieser Beitrag)




Weitere Literatur: Die weisen Frauen. Die Hexen und ihr Heilwissen, Hexen, Hippies, Rosenkreuzer. 500 Jahre magische Morgenlandfahrt, Das Reich des Schamanen. Der eurasische Weg der Weisheit.

Freitag, 22. März 2024

Air - Water - Fire / Water, Wind, Fire, Sky and Earth

"The Book of Creation, or Sefer Yetzirah in Hebrew, stands out from most of ancient Jewish literature. Its central focus is a tale of creation: the making of a unified yet multiple reality. Sefer Yetzirah, in its poetic, cryptic, carefully structured words, proposes that the many aspects of our world stem from one creative force. This mystical work probes divine unity, yet is entirely focused on this world—on water, wind, fire, sky, and earth. Sefer Yetzirah is at home in the natural world; it is a celebration of the Place, the sacred universe in which we live."



Rabbi Dr. Jill Hammer - Return to the Place
The Magic, Meditation and Mystery of Sefer Yetzirah
("The Three Mothers: Feminine Elements and the Early Kabbalah")


Website "Return to the Place"
mit einem Zitat von Dr. Daniel C. Matt
https://www.gtu.edu/faculty/daniel-matt




Jill Hammer: "The choice of the phrase “Three Mothers” is fascinating. To my knowledge, this is the first time a Jewish text has referred to the elements as mothers. While the Mothers of Sefer Yetzirah are never personified in any anthropomorphic way, they do introduce the idea of the feminine as a creative force: or, more accurately, multiple creative forces. The phrase “Three Mothers” echoes the Talmudic phrase “four mothers” referring to Sarah, Rebekah, Rachel, and Leah. Thus the elements become connected in the imagination to the matriarchs of the people. The “mothers” (in the sense of sources, origins) are God’s partners in creating the space-time continuum and bringing the world into being. They exist in relationship to one another, combining to create the diversity of reality. In a sense, they remind one of the “matronae” in Northwestern European mythology: ancestral mothers depicted in groups of three, whose feminine powers manifest in a group, never by themselves. 






The later editors of Sefer Yetzirah are somewhat uncomfortable with this focus on mothers, and this tension shows in a fascinating way. In some places, Sefer Yetzirah refers to “three fathers” born from, or identical with, the three mothers. For example, Chapter 6 section 1 in Aryeh Kaplan’s translation (using the Vilna Gaon’s version) reads: “These are the Three Mothers Aleph Mem Shin, and from them were born Three Fathers, and they are air, water, and fire, and from the Fathers, descendants.” Other versions eliminate the mothers entirely in Chapter 6 and speak only of three fathers. Scholar Peter Hayman notes that the place of the “fathers” in the cosmology in Sefer Yetzirah is inconsistent: in most places, it is the mothers who are synonymous with the elements, not the fathers—yet in Chapter 6, it is the fathers who hold the powers of air, water, and fire."

Donnerstag, 25. Januar 2024

Mother - Priestesses

In ancient israel, the term "mother in israel" is a title. Deborah the prophetess calls herself "mother in israel", and in the book of Samuel, the city of Avel is also called "mother in israel". Given the name, both the city and the prophetess  are recognized as  sustainers and protectors of the people.



The Asherah-pillar, and later the tree-shaped Menorah in the Temple, were also symbols of the creative  and nourishing power of the Mother ... One of the biblical names for God is El Shaddai, which can be translated to mean, "God of breasts". God/dess as nursing mother would have been a well-known image in ancient Israel ...



"Mother" continues to be a term of respect in Jewish culture. In ancient Rome, in the third century CE, a Jewish woman named Beturia Paulina received the title mater synagogue, mother of the synagogue, from two separate communities ...




The Mother as Nazirite


YHWH spoke to Moses saying: Speak to the children of Israel and say to them: A man or a woman when he explicitly utters a nazirite vow, to set himself apart for YHWH, he shall abstain from wine  and any other intoxicant ... Throughout the therm of his vow as nazirite no razor shall touch his head .. Until the period of his dedication to the LORD is over, he shall be sacred, and shall let the hair of his head grow freely. Throughout the term that he is consecrated to YHWH he shall not go near a dead person ...


- Numbers 6:1- 6


In the Bible, a nazir or nezirah means "a consecrated person". Such an person abstanined from intoxicants and grew their hair long, and stayed away from the dead as priests do. At the end of period being a nazirite, special offerings were brought, including the cut hair of the consecrated individual. In a sense, becoming a nazirite was a kind of personal priesthood .. Woman as well as  men could be nazirites ...



The Talmud and Josephus report aristocratic  women becoming nazirites, including the Jewish king Agrippa's s sister Berenice and Helena, queen of Adiabene. A rabbinic text mentions the girl's name  Nazirah as a sign of a daughter being dedicated this way. In fact, most of the specific individuals mentioned as nazirites inn the Talmudic era are women:



Helene the Queen (of Adiabene) - her son went off to war, and she said: " If my son comes whole and in one piece, I shall be a nezirah for seven year.s. Indeed her son did come home from war, and she was a nezirah for seven years.


- Mishnah Nazir 3:6



Zitat aus Rabbi Dr. Jill Hammer. The Hebrew Priestess. Ancient and New Visions of Jewish Women's Spiritual Leadership, Chapter 8, Mother- Priestesses


In der Lernumgebung des Zug der Zeit auf den Boards "Shamans - Rites" und "Tradition, Heimat und Moderne im Judentum" (Update: Leider Ärger! Historisch gesehen nicht neu! Boards Pinterest momentan deaktiviert!)


Veröffentlicht am Abend des 25. Januar 2024

Freitag, 3. November 2023

Return to the Place

Rabbi Jill Hammer. The Magic, Meditation and Mystery of Sefer Yetzirah: 
Chapter 3 : 1





Three mothers:
Aleph, Mem, Shin.

Their foundation is
a palmful of merit
a palmful of guilt
and a tongue of engraved law
balances between them.




Three mothers:
Aleph, Mem, Shin.

A great secret veiled and mysterious,
sealed by six seal-rings.
From them come fire, water, and air
enveloped in male and female.


Three mothers:
Fire above,
water below,
and wind in the middle.



Three mothers:
Aleph, Men, Shin.

Mem hums,
Shin hisses,
Aleph is the breath
the engraved law balancing between them.



Three mothers:
Aleph, Men, Shin

And from them were born three fathers
from whom everything was created.



Three mothers Aleph, Mem, Shin
in the world:
air, water, fire.
Sky was created from fire,
Earth from water,
and air was created from breath
balancing between them.

Montag, 25. September 2023

Air - Water - Fire / Water, Wind, Fire, Sky and Earth

"The Book of Creation, or Sefer Yetzirah in Hebrew, stands out from most of ancient Jewish literature. Its central focus is a tale of creation: the making of a unified yet multiple reality. Sefer Yetzirah, in its poetic, cryptic, carefully structured words, proposes that the many aspects of our world stem from one creative force. This mystical work probes divine unity, yet is entirely focused on this world—on water, wind, fire, sky, and earth. Sefer Yetzirah is at home in the natural world; it is a celebration of the Place, the sacred universe in which we live."



Rabbi Dr. Jill Hammer - Return to the Place
The Magic, Meditation and Mystery of Sefer Yetzirah
("The Three Mothers: Feminine Elements and the Early Kabbalah")


Website "Return to the Place"
mit einem Zitat von Dr. Daniel C. Matt
https://www.gtu.edu/faculty/daniel-matt




Jill Hammer: "The choice of the phrase “Three Mothers” is fascinating. To my knowledge, this is the first time a Jewish text has referred to the elements as mothers. While the Mothers of Sefer Yetzirah are never personified in any anthropomorphic way, they do introduce the idea of the feminine as a creative force: or, more accurately, multiple creative forces. The phrase “Three Mothers” echoes the Talmudic phrase “four mothers” referring to Sarah, Rebekah, Rachel, and Leah. Thus the elements become connected in the imagination to the matriarchs of the people. The “mothers” (in the sense of sources, origins) are God’s partners in creating the space-time continuum and bringing the world into being. They exist in relationship to one another, combining to create the diversity of reality. In a sense, they remind one of the “matronae” in Northwestern European mythology: ancestral mothers depicted in groups of three, whose feminine powers manifest in a group, never by themselves. 






The later editors of Sefer Yetzirah are somewhat uncomfortable with this focus on mothers, and this tension shows in a fascinating way. In some places, Sefer Yetzirah refers to “three fathers” born from, or identical with, the three mothers. For example, Chapter 6 section 1 in Aryeh Kaplan’s translation (using the Vilna Gaon’s version) reads: “These are the Three Mothers Aleph Mem Shin, and from them were born Three Fathers, and they are air, water, and fire, and from the Fathers, descendants.” Other versions eliminate the mothers entirely in Chapter 6 and speak only of three fathers. Scholar Peter Hayman notes that the place of the “fathers” in the cosmology in Sefer Yetzirah is inconsistent: in most places, it is the mothers who are synonymous with the elements, not the fathers—yet in Chapter 6, it is the fathers who hold the powers of air, water, and fire."

Samstag, 13. Mai 2023

Synagoge - "Schul" und der Tempel des Reformjudentums

"Wo war die Synagoge am lebendigsten? Wo lag sie am häufigsten in den Zentren mit einer großen jüdischen Bevölkerung? Der Puls des Judentums schlägt am heftigsten dort, wo "gelernt" wird. Hat sich an einem Ort eine Gruppe von Juden niedergelassen, kommen sie schon bald zusammen, um gemeinsam zu lernen ... Seit jeher erfreute sich das Unterrichtszimmer bei den Juden einer größeren Wertschätzung und war wichtiger für das Judentum als das Gebetshaus." Aus dem Unterrichtszimmer wurde im Lauf der Zeit die Synagoge, deshalb wurde sie im jiddisch sprechenden Volksmund als Schul benannt, selbst wenn sie in den meisten Fällen schon längst nicht mehr diese Aufgaben erfüllte. Und ein weiteres Zitat von Rabbiner Simon Philip de Vries:




"Wenn von der Synagoge die Rede ist, ist damit die alte, traditionelle Synagoge gemeint, die sich bis zum heutigen Tag erhalten hat. Nicht gemeint ist damit die Synagoge, die der protestantischen Kirche nachempfunden ist und zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland erstmals gebaut wurde. Das ist keine Synagoge mehr, sondern der Tempel des Reformjudentums, das dieses Gebäude denn auch vorwiegend Tempel und nicht mehr Synagoge nennt." Anmerkung: Diese Versuche finden sich auch an anderen Orten.




Zitate: Rabbiner Simon Philip des Vries, Nach 40 Jahren Tätigkeit als Rabbiner in Haarlem, Niederlande ermordet im Frühjahr 1944 im Todeslager Bergen-Belsen

Dienstag, 29. November 2022

Board "Kalender": 4 Kislev

"Thus said the Holy One of Hosts: Execute True Justice, deal loyally and compassionately with one another".


Zechariah 7:1-2,8-9
in: The Jewish Book of Days. A companion for All Seasons, Jill Hammer
Board "Calendar - Kalender"

Freitag, 4. November 2022

Traditionen: Das Mahl als rituelle Handlung

In ihrem Buch über algerische jüdische Traditionen, Le culte de la table dressée: Rites et traditions de la table juive algérienne, beschreibt die Sozialanthropologin Joelle Bahloul die Festtagsriten als Kultplatz und das Fortschreiten des Mahles als eine liturgische Wiederholung der Riten im Tempel. Sie erklärt, dass die Ritualisierung gastronomischer Tätigkeiten die Küche in ein Heiligtum verwandelt, das Speisezimmer in einen kleinen Tempel, den Tisch in einen Altar, das gesellige Beisammensein in eine Verwandlung Gläubiger und die Köchin in eine Hohepriesterin. Das Anzünden der Kerzen durch die Dame des Hauses, das rituelle Händewaschen, das Sprechen des Kiddusch über den Wein durch das Familienoberhaupt, das Brechen des Brotes und Herumreichen von Brotstücken mit einer Prise Salz - all diese Handlungen, begleitet von Segnungen, Hymnen und besonderen Gebeten, verleihen dem Mahl einen heiligen Charakter.




Claudia Roden, Das Buch der Jüdischen Küche. Eine Odyssee von Samarkand nach New York, S. 24, Siehe dazu auch eine frühere Anmerkung zu internationalen Werte-Gemeinschaften und Kooperationen sowie dieses Zitat mit dem Hinweis uralter matriarchaler Tradition mit dem Herd der Clanmutter als spirituellem Zentrum. 

Freitag, 12. August 2022

The Days of a Tree

They shall build houses and dwell in them.
They shall plant vineyards and enjoy their fruits
and like the days of a tree
shall be the days of my people.



- Isiah 65:21-22



zitiert nach:
Rabbi Jill Hammer PhD, The Jewish Book of Days,
A Companion for All Seasons

Sonntag, 17. Juli 2022

Die Lernumgebung

... des Zug der Zeit wächst kontinuierlich weiter, ebenso der Aufgabenbereich dank diverser Szenarien, die es gezielt zu bearbeiten gilt mit den dafür zuständigen Einheiten. Das Board "Shamans - Rites" wurde aktualisiert, und ich lege weitere Labels rechts im ISLA-Blog an der besseren Übersichtlichkeit halber, die die einzelnen Beiträge hier thematisch einordnen. Da ist in vielen Jahren so viel Material eingestellt worden, dass ich selber einiges vergessen habe, manches muss korrigiert werden. Da es offenbar nach meinem jetzigen Kenntnisstand nicht möglich ist, Labels im nachhinein zu vergeben, muss ich also sämtliche Beiträge mit dem dann passenden Label für die Lernumgebung des Zug der Zeit noch einmal einstellen. Und nun? Hobbytechnik hinter Schulter links und dazu das Board mit neuen Bild-Dateien soll was genau werden? Sie träumen von wessen Lagerhaltung? Und die Schultermuskulatur links macht mir soeben das Schreiben etwas schwer? 





Sind Sie sicher, dass Sie auf den Lehr-Videos mit Bilddatei mit Ähnlichkeitsfaktor erscheinen wollen? Die Erreichbarkeit von Seiten im Internet dank kindlich regressiven Hacking-For-Future-Spielchen dann in Frage zu stellen, eine übliche Methode, die ich hier beispielsweise mit einigen CDU-Seiten am Screen vorfand, und dann wenige Tage später Fotos mit Ähnlichkeitsfaktor von Mitgliedern unserer luntegelegten und teilweise dank Karteikarten wiederverwerteten Mitglieder auch links getarnter Frontgruppen zur Landnahme, ist nicht ungewöhnlich, und bedarf weiterer öffentlicher Information und Aufklärung. Unsere "Orangen und Orangenbäumchen"? Eine weitere Jut-Phobie? 





Ich möchte das noch einmal betonen aus diversen Gründen: Diese Lehr-Videos dienen der Information und Aufklärung zu Methoden luntegelegter Frontgruppen zur Landnahme und liegen im öffentlichen Interesse! Als ehemalige Seminarleiterin habe ich im übrigen viel Erfahrung bereits als junge Frau sammeln dürfen mit den diversen aversiven Reaktionen! Dazu gehört heute auch die Anwendung von modernster Technik und die diversen Versuche von Rufschädigung und Einschüchterung einiger Teile der Justiz und ausführender Behörden. Dass mein Fachgebiet nun nahtlos übergegangen ist in den Themenbereich auch der Psychologischen Kriegsführung, dürfte in den Zeiten von hybrider und dehybrider Kriegsführung weniger denn je erstaunen! Die technischen Anwendungen hier sind in wessen Akten genau verzeichnet? Und wo nicht? Mehrfach-Aktenführung tut not. In der Tat. Kooperierende Dienste! Und auch das ist Teil meines Fachgebietes: Eine grafische Visualisierung von Methoden mit der Anwendung von Hobbytechnik? Dazu die Satellitenaufnahmen mit GPS-Daten? Auch einzelner Wohnungen und Büros? Unschuldslämmer sehen wir hier nämlich besonders gerne! Sie versuchen für wen Daten zu sammeln auch im Kontext der Konzeptplanung? Sie versuchen was genau zu verhindern? Sie arbeiten für wen? Es gibt beispielsweise ein riesiges offizielles Dokument auf Washingtoner Seiten zur Information des sogenannten Non-Lethal-Weapon-Program. Dazu Fach-Artikel über die neueste Entwicklung und Möglichkeiten von Brain-Computer-Interface-Schnittstellen? Die Damen und Herren Fachjournalisten? Oder gibt es wieder Probleme mit der Veröffentlichung?





Ich betone noch einmal, dass wir die unabhängige Justiz mit Einheiten unterstützen. Wie bitte, das sublime Geschnatter soeben? "Nee"? Och! Doch! Siehe dazu dann beispielsweise auch der Screen mit dem Board "Shamans - Rites" und einem etwas entschärften Text, den ich aus dem ISLA-Blog genommen habe. Evangelikale und luntegelegte Frontgruppen auch im zeithistorischen Bezug mit dem Hinweis auf deutsch-amerikanische Firmen-Syndikate im zweiten Weltkrieg, die auch Adolf Hitler finanzierten, bedürfen eines eigenen, eher wissenschaftlichen Beitrags in der Lernumgebung des Zug der Zeit. Die Provokationen gegenüber der Testleitung soeben? Druckdarmgespiele? Sie wollen was genau damit andeuten? Auch das wäre nicht neu. Cyberfeld KI. Dieser Kontext wird ein weiteres Mal mit Datenbank 3 gesprüft, die gesperrt ist für Gefährder und Gefährder zum Test! Ja bitte? Dazu das Geschnatter einer Gefährderin zum Test? Rechtsesoterischer Kontext, Fräulein ... ! Diverse Versuche, sich als Gutachterin hervorzutun wo genau? Wir kennen das zur Genüge! Ohne weiteren Kommentar! Nur so viel: Sie sind Gefährderin zum Test und nicht Lagerverwalterin dank der IBM-Lochkarte, um es anzudeuten! Wir unterstützen da mit weiteren Einheiten die unabhängige Justiz!

Sonntag, 24. April 2022

Die Substanz eines Sakraments

"Es ist mir unmöglich, *das, was man irrigerweise die körperliche Liebe nennt, zu verachten; sie ist die Substanz eines Sakraments, und ich zolle ihr Ehrfurcht, die ich auch dem ungeweihten Brot als der Substanz eines Sakraments zolle; die Spaltung der Liebe in die sogenannte körperliche und die andere ist angreifbar, vielleicht unzulässig; es gibt nie rein die körperliche, nie rein die andere; beide brauchen immer eine Beimischung der anderen, sei es auch nur eine winzige. Wir sind weder reine Geister  noch reine Körper, und das ständig wechselnde Mischungsverhältnis von beidem - vielleicht beneiden uns die Engel darum.*"




Vorwort Heinrich Böll, Brief an einen jungen Katholiken, 1958, in: Zürcher Bibelkommentare, Othmar Keel, Das Hohelied, 2. Auflage 1993, Seite 7  - Verlinkt auf Shamans - Rites

Donnerstag, 18. Februar 2021

Tarot

"Der französische Sammler der zigeunerischen Überlieferungen Derlon (Paris) begeisterte sich an der Tarot-Wahrsagekunst, wie sie 1968 - 1973 im Alpengebiet gesammelt wurde und die in ihrem Kern "aus einer der größten Sippen der fahrenden Wahrsager (d'une des plus grandes familles de chiromancien de voyage) stammt". Er fand überall "den Atem der großen Häuptlinge", also die Gedanken der weisen Führer der Stämme in der sagenhaften Vergangenheit. (47) 



Besonders wichtig war auch ihm, wie sehr auf diesen ursprünglichen Bildern auf jeder Karte die Sinnbilder des Rades, des Wagens erscheinen: Symbole der gemeinsamen Wanderung der eng verbundenen Gemeinschaft, der Sippe durch alle Stürme ihrer Umwelt. (Und dem wiederkehrenden Gang durch das Jahr, Anm. C.M.) Bei der neuen Beschäftigung der Jugend der Hippie-Kultur mit den Karten der "zigeunerisch-alchemistischen Tarot-Magier" (the gypsy-alchimist Tarot magician) gilt besonders die Karte "Die Mäßigkeit" als die der "tantrischen Verbindung", der Entstehung des religiösen Lebensstils der neuen Kulturen (48); der Gemeinschaften, deren Menschen zusammen die Lust am Dasein wiederentdecken.





Die entsprechende Karte zeigt eine Fee (einen Engel, eine Göttin), die einen Becher ewig in den anderen schüttet, das Sinnbild der männlichen und weiblichen Kräfte, die zum gemeinsamen Ziel wieder die vollkommene Einheit bilden. Sie hat zwei Flügel auf dem Rücken, Symbol des geistigen Höhenfluges, der aktiven Tätigkeit, des raschen Handelns, das von dieser Verschmelzung ausgeht. Auf der Stirne trägt diese Gestalt einen Stern - oder ursprünglich die Sonne (49): Nach den Wahrsagern das Bild der Morgenröte, also auch der großen Überlieferung, die für uns mit den Völkerwanderungen immer aus dem Orient, dem Osten, dem "Morgen-Land" kommt.'





Aus:
Sergius Golowin
Der ewige Zigeuner im Abendland

Montag, 1. Februar 2021

19 Shevat

The Zohar depicts the Shekinah, the immanent Divine dwelling in all things, in many ways:  as a bride, as a mother bird, als the Torah. One way the Zohar imagines the Shekinah is as an apple orchard: not a single tree but a gathering of trees. Each soul, the Zohar imagines, is a tree in the flowering orchard of the Shekinah. 


Jill Hammer, The Jewish Book of Days, A companion for all seasons

Freitag, 21. August 2020

Shekinah

"Indwelling Spirit. That aspect of God that is close to and accessible to Creation. While it offen simply means "the presence of God", it is more often treated as a personified hypostasis of the devine ... It became central to the metaphysics of medieval Kabbalah. Much Kabbalistic thought is devoted to the idea that because the feminine Shekinah is separated from the masculine Holy One, the One God is, in a sense, fragmented and that the true cosmic unity has to be restored by human action. The alienation of the Shekinah/Malchut from the masculine side of the Godhead and its re-coupling with the Blessed Holy One/Tiferet is the preeminant obsession of the Zohar".






(Insider Anmerkung und Eintrag in die Datenbank: pietistisches gedankengut in deutschland. stimmt, elke .. unsere pfingströschen. das heißt aber nicht vernichtung des männlichen, unsere luntegelegten feministinnen. wer lesen kann, ist klar im vorteil.)





Quelle: The Encylopedia of the Jewish Myth, Magic & Mysticism, Second Edition, Llewellyn Publication, Minnesota

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