Donnerstag, 31. Oktober 2013


















Moon Melody
Samhain


Samhain
Festival in Edinburgh - Scotland






















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CeiberWeiber: "Vielfach wird Halloween als reiner Kommerz wahrgenommen, als Gaudi für Kinder, die sich immer mehr verbreitet. Kritische Artikel bezeichnen es als amerikanischen Brauch, der nach Europa importiert wurde, wobei gerade noch bewusst ist, dass Halloween usprünglich von den britischen Inseln stammte. Tatsächlich ist es eigentlich die Wiedereinführung des "heidnischen" Totengedenkens der KeltInnen, die hier, in der Schweiz und in grossen Teilen Deutschlands schon lebten, bevor sie zu "InselkeltInnen" wurden. Samhain, gesprochen Sa-un oder So-win, bedeutet Ende des Sommers und basiert auf der alten Teilung des Jahres in ein Sommer- und ein Winterhalbjahr. Erst die Römer führten einen Kalender ein, bei dem das Jahresende "unlogisch" mitten in den Winter im Dezember fiel. Samhain überstand die Christianisierung deswegen recht gut, weil die KeltInnen bei aller Freude an Festen auch in dieser Jahreszeit hierbei doch auch recht nachdenklich waren und innehielten."






Papst Gregor IV verfügte im Jahr 837, dass Tote geehrt werden sollten. So setzte man für den 1. November Allerheiligen an und am darauf folgenden Tag Allerseelen. Aus Samhain wurde etwa im 16. Jahrhundert "All Hallows Eve", woraus dann der Name Halloween entstand. In Österreich wurden Blumen und Früchte auf Gräber gelegt, es gab Musik und Tanz auf Friedhöfen. Auch das Vieh wurde vom Tod eines Menschen verständigt, man gedachte der Seelen der Toten am dritten, siebten und dreissigsten Tag.






Im Tiroler Vintschgau sagte man zu Sterbenden einst, lass dir's gutgehen oder mach's denn gut, da die Menschen überzeugt waren, dass der Tod nicht das Ende, sondern den Übergang in eine andere Welt bedeutet. In der irischen Überlieferung gibt es die Bean Sí, anglisiert Banshee, die Todesfee, die man klagen hört, bevor jemand stirbt. "Häufig kommen die Bewohner der ewigen Welt, wenn ein Mensch stirbt, hervor und treten in unsere sichtbare Welt. Es kann viele Stunden, manchmal ganze Tage dauern, bis jemand stirbt.





Kurz vor dem Moment des Todes sehen viele einen toten Angehörigen, Ehepartner oder Freund. Der Schleier, der unsere Welt von der ewigen trennt, ist im Umkreis des Todes sehr dünn. Und in manchen Fällen öffnet sich dieser Schleier tatsächlich einen Moment lang, so dass der Sterbende einen kurzen Blick in die Ewigkeit werfen kann." (John O'Donohue, "Anam Cara")

























Mittwoch, 30. Oktober 2013



















Kleiner Tipp an unsere Loch-KünstlerInnen: Intensive Forschung über das Umfeld betreiben. Das ist gut für die Gesundheit. Offenbar haben nicht alle eine Vorstellung davon, auf welchem Spielfeld sie sich befinden. Was? No. Nicht so ganz. So würde ich es jetzt nicht sagen: Bye Bye Marilyn!





Update:




Kunst aller Orten. Die einen kombinieren allerdings lila lieber mit schwarz. Statt wie andere mit weiss. Was sicher bei näherer Betrachtung manchmal auch ein wenig verwirrend sein kann. Hin und wieder reicht da bereits der lustig lautmalende Kurs Aufdecken für Anfänger. Hallo "Julia Floß" vom Kölner Stadtanzeiger: Was sagt denn so das Bergisch-Gladbacher Bienen-Business? Übrigens: Wer Ebay bei anderen besucht, hat sicher auch Spass, selber zu suchen. Beispielsweise im massenmedial besonders bekannten Einkaufszentrum?
Mrs. Huffington von der neuen Blogger-affinen Zeitschrift nach amerikanischem Vorbild übrigens mag offenbar nicht nur lila mit weiss. Sondern auch motivierende Ansprachen ans weibliche Volk. Allerdings hier eine kleine Korrektur:
Entgegen der doch eher halbgebildeten Annahme, Magie und magisches Denken sei irgendwas Dumm-Dusseliges mit kindischen Zombies, Aberglauben - was ist das genau? - und gruselig grauem Halloween, so wie wir das ja auch von unseren sehr sendungsbewussten Evangelikalen kennen, ist Magie in der kulturhistorischen Forschung mit matriarchalem Schwerpunkt dann doch eher die Abkürzung für matriarchale Energie. Was natürlich wirklich nicht jede Stiefelträgerin wissen kann.







Und noch etwas, Ihr intensiven Facebook-Nutzer von Israel in Deutschland. Welchem Deutschland? Oder doch eher der Bundesrepublik Deutschland? Ja ja. Immer das gleiche. Seit Generationen. Eine innige Zusammenarbeit zum Zwecke und wirtschaftlichem Wohle weniger. Alle anderen kann man ja ein wenig luntegelegt verarschen. Eine Zeit lang. Bis die Energien sich an den Absender wenden. Und dann doch arbeitsintensive Aufenthalte zur Folge haben. Die Nennung der Adresse bei Facebook hatte so etwas lieblich Lustiges. Auguste - Victoria - Strasse. Und irgendwie auch so Schicksalhaftes. Immer gleich Methodisches. Beispielsweise grenzverbindendes und raumgreifendes Ficken über angebliches Feindesland hinweg? Wie bei August? G F A. Mit Nachnamen eigentlich doch eher Sander? Aus der Linie, die auch das Internat in Attendorn bezahlt haben? U-Boot-Kommandant mit Mission, Schluckspecht und Mutter mit Vorliebe für Lulu? Als literarische Figur? Sonst noch was wirklich Neues? So. Und weil heute Halloween ist: "Keep me in Mind"? Ja.
























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Wie bitte? Welches Werte-System? Wieder das dreckelige Pack, von dem sich einzelne dann distanzieren und derart bekehrt endlich ein Holzkreuzchen tragen? Ein ganz klein wenig kulturhistorische Bildung und aufklärende Aktionen führen vielleicht dazu, dass endlich an den Ursachen gearbeitet wird. Und wenn Ihr nix tut, Ladies, dann habt Ihr auch hier in Köln bald nur noch die Auswahl zwischen Kirche, Moschee, Aldi und beaufsichtigtem Abendgebet. Während die Herrschaften und ihre hilfsdienenden StiefelträgerInnen in ihren zwangsneurotischen Protzbauten sich über so viel Dämlichkeit eins in Fäustchen lachen.






Ein Nachtrag



zu diesem Blog-Beitrag: "Verworren ist auch die Statistik zur Anzahl der Zigeuner im Land. Der Zentralstaat gibt eine Zahl von 120.000 bis 150.000 Angehörigen dieser Volksgruppe an. Die Interessenverbände der Roma bestehen auf 500.000 und die Städte und Gemeinden haben 200.000 bis 300.000 bei ihnen gemeldete Zigeuner griechischer Staatbürgerschaft in den Registern. Zyniker sehen in der Diskrepanz der staatlichen und kommunalen Zahlen einen Beleg für Tricks, mit denen die Kommunen an EU-Fördergelder für soziale Randgruppen kommen wollten ...





Zerknirscht musste Athens Bürgermeister Giorgos Kaminis eingestehen, dass sein Standesamt mitten in der Finanzkrise eine wahre Flut an solchen Geburten notierte. Im Jahr 2011 gab es 50 solcher Fälle, 2012 waren es schon 200 und noch vor Ende 2013 stehen 400 derartige Anmeldungen zu Buche.
Kaminis schasste die Direktorin des Standesamtes, die Abteilungsleiterin, ihren Stellvertreter und zeigte den ebenfalls suspendierten zuständigen Standesbeamten an. Die Steuerfahndung SDOE rückte ein, um 'die Industrie der Sozialmittelerschleichung' aufzudecken."
























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Und ... Popcorn!
Nee, nicht das!





"Zur Zeit Luthers wurde allgemein die Existenz von Hexen angenommen; auch er selbst glaubte daran. In seiner Erklärung der Zehn Gebote von 1518 forderte er die Exkommunikation von als Hexen verdächtigten Frauen. In einer Predigtreihe über das Buch Exodus predigte er zwischen März und Mai 1526 auch über Ex 22,17 LUT:




„Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen […] Sie können ein Kind verzaubern… Auch können sie geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen, dass der Körper verzehrt wird […] Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann […] Die Zauberinnen sollen getötet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, Räuber, Mörder… Sie schaden mannigfaltig. Also sollen sie getötet werden, nicht allein weil sie schaden, sondern auch, weil sie Umgang mit dem Satan haben.“
























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Auch der SPIEGEL hat sicher sehr schnell gelernt, was beispielsweise eine Anti-Brust-Krebs-Aktion ist. Ich selber bin ja da total geduldig. Es gibt einfach so viele, die einen gerne von hinten betrachten. Nicht wahr, Rolli, du dumme Tunte, ähh, Tante. Oder so ...?!
























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Nette Namen. Ist das denn politisch korrekt? Wie wahrscheinlich nicht nur Kölner fragen? Aber Hauptsache, es droht bei solch' einem wortgewagten Einsatz nicht sofort der Gang in die Hölle. Oder war es doch die Höhle?






















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